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ſie Allon mit der ganzen Heftigkeit eines Menſchen, der ſich von einer Wahrheit getroffen findet.
„Ich beſchuldige dich gar nichts,“ ſagte Gurli und heſtete ihr Auge wieder auf ihren Mann.
Der Blick war kalt, klar und glänzend. Es lag
Licht, aber keine Wärme darin⸗
„Ich ſpreche nur eine Thatſache aus,“ fuhr ſie fort;„ich ſehe auch ein, daß Du in deiner Eigenſchaft als Mann deine Stellung falſch finden mußt. Alles, was nicht natürlich iſt, führt zum Leide, und ich will deßhalb, ſeitdem ich mir klar gemacht habe, worin das Uebel liegt, demſelben abzuhelfen ſuchen, ſo weit es in meinem Vermögen ſteht.— Che wir zu Geſchäfts⸗ angelegenheiten übergehen, wünſche ich dir jedoch einige Worte über die Beweggründe für meine Handlungs⸗ weiſe zur Zeit meiner Verheirathung zu ſagen und zu erklären, warum ich dich von dem Beſitz alles andern Vermögens, außer dem Erbe von meinen Eltern aus⸗ geſchloſſen habe.“
„Gurli, ich beſchwöre dich, fahre nicht fort. Deine Worte ſind bereits ſo bitter geweſen, daß Du den peinlichen Eindruck derſelben nicht noch durch Angabe des Grundes, warum Du ſo und nicht anders gehandelt haſt, zu ſteigern brauchſt. Ich war ja der erſte, welcher deine Maßregeln billigte. Du weißt, daß mir, als ich von meiner Liebe geleitet deine Hand begehrte, der Gedanke an deinen Reichthum nur Schmerz verurſachte.“
„Ich weiß, daß Du damals ſo dachteſt; aber ich weiß auch, daß Du jett anders denkſt. Doch, es iſt nicht der Mühe werth, davon zu reden. Du willſt meine Gründe nicht wiſſen, und doch ſcheint es mir, als ſollteſt Du dieß.“
„Brauchen ſie wohl in Worte gekleidet zu werden?


