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Sie ging nach der Fiſcherhütte am Ende des Parks hinab.
Fiſcher⸗Matthes, welcher jetzt zum erſten Mal Gelegenheit fand, mit ihr zu reden, bat ſie, ihm zu erlauben, nach Helenelund hinüberzuziehen; der In⸗ ſpektor, das Bauernvolk und ſelbſt der Vicepaſtor ſeyen alle gegen ihn und ſeine Kinder ſo feindſelig daß er kaum ſich in die Kirche wage. Die eute deuten mit Fingern auf ihn als einen ehema⸗ ligen Dieb, und auf ſeine Kinder, daß ſie einen ſolchen Vater hätten.
Die Schilderung von den Verfolgungen, welche
Matthes zu erdulden hatte, war von der Art, daß ſie Gurli's Zorn gegen Grünlund, als den Haupt⸗ urheber davon erweckte. Der ſcheinheilige Inſpektor hatte dem Paſtor dabei hilfreiche Hand geleiſtet und auf alle erdenkliche Weiſe das Volk gegen die Fiſcher⸗ Familie aufgereizt. Hätte Gurli klug gehandelt, ſo würde ſie Matthes geſtattet haben, abzuziehen und ſich unter Tante Ka⸗ tharina's Schutz zu ſtellen. Nun wollte ſie aber davon Richts hören. Matthes mußte bleiben, und Gurli wollte zeigen, daß ſie ſolches Unrecht nicht duldete.
Sobald ſie alſo nach Hauſe kam, ließ ſie den Inſpektor rufen. Mit heſtigen Worten gab ſie ihm ihr Mißvergnügen zu erkennen und äußerte den Wunſch, daß er ſchon in zwei Wochen ſeine Stelle verlaſſe. Sie wolite nicht, daß der, welcher mit ihren Leuten zu thun habe, ein Mann ſey, der unter der Maske der Gottſeligkeit ein boshaftes Herz verberge und ſich erlaube, eine arme wehrloſe Familie zu verfolgen.
Der Inſpektor erklärte in frommem, demüthigem, aber doch ſehr beſtimmtem Ton, die gnädige Frau könne ihn vor der geſetzlichen Zeit von ſeinem Poſten


