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im Streite untergehen; aber ich werde niemals zu⸗ rückweichen.“
„So habe ich Ihren Charakter auch bei unſerem erſten Zufammentreffen aufgefa aßt; aber ich glaubte, es ſei ein Irrthum von mir geweſen.“
„Sollten Sie das wünſchen?“
Alrik betrachtete Gabriella mit dem Ausdruck, der einem zärtlichen Vater eigen iſt, wenn er ſein krankes Kind anſieht und wünſcht, daß es ihn um Etwas bitten möge, wodurch er es erfreuen kann.
„Ja, mein Herr! Bedarf es für Sie wirklich dieſer Frage an mich?“
„Wenn ich jetzt ginge und ſagte:„„Leben Sie wohl, Sie ſollen mich nicht wiederſehen, würde Ih⸗ nen das Freude machen?“
„Ich glaube es.“
Auf Alriks Stirne wurden einige Falten ſicht⸗ bar; aber er fuhr mit der Hand darüber, gleichſam um den unangenehmen Eindruck zu bezwingen, und nahm dann in ruhigem Tone das Wort:
„Sie würden möglicher Weiſe eine momentane Freude darüber empfinden, einer Plage nunmehr los zu ſein; aber im nächſten Augenblick wäre meine Perſon, ſo wie die eben empfundene Freude vergeſ⸗ ſen, und Sie blieben wieder Ihrem ſtummen und hoffnungsloſen Kummer verfallen. Jetzt hingegen, wo ich ganz und gar nicht daran denke, Sie von der Plage meines Beſuches zu befreien, wird dieſer gegen Ihren Willen Ihre Gedanken dem ewigen Kreislaufe, worin Sie ſich nun bewegen, entrücken, und die Pein, welche Ihnen meine Gegenwart verprſacht, legt Ihnen die Nothwendigkeit auf, auch unter etwas


