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Der Prieſter von St. Florent betheuerte dies, und es begann unter den unwuͤrdigen Die⸗ nern der Kirche ein Geſpraͤch ſo voll grober Un⸗ ſittlichkeiten, frecher Fluͤche, prahleriſcher Erzaͤh⸗ lungen veruͤbter Grauſamkeiten, daß wir unſre Leſer mit der Beſchreibung billig verſchonen. Das Ende der graͤulichen Unterredung waren gegenſeitige Vorwuͤrfe uͤber betruͤgeriſche Wun⸗ der und unanſtaͤndiger Auffuͤhrung jeder Art, und waͤre nicht der zuͤgelloſe Haufen vor der Hoͤhle in Thaͤtlichkeiten ausgebrochen, die der
Stock des Eremiten und ſein Befehl aufzubre⸗
chen, endigen mußten, ſo haͤtte die arme Marie gewiß noch mehrere Schandthaten der ſaubern Freunde vernommen. Was dies ſtreng ſittliche, religioͤſe Weſen bei Anhoͤrung ihrer ſchaͤndlichen Gotteslaͤſterungen und laſterhaften Aeußerungen empfand, laͤßt ſich leicht ermeſſen; doch war
es ein Gluͤck, denn ſie erfuhr, daß unter Caſta⸗
net's Rotte ein Spion lebte, der Alles dem Hauptmann Poul verriethe, was in Cavalier's Lager vorgehe, und daß Poul, der jetzt bei dem Flecken St. Andiol⸗de⸗Uerguemorte in den


