Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1830)
Entstehung
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L.Hommond!« rief eine ſanfte Stimme im Innern des zweiten Gemachs.

»Er iſt unruhig,« fuhr Dieſer fort: ver wird das Geraͤuſch bei Ihrer Ankunft gehoͤrt haben und ich will ihn darauf vorbereiten, Sie zu ſehen.«

Sauvalet legte Mantel und Gewehr ab und folgte L' Hommond in die zweite, kleinere aber ſorgſamer eingerichtete Abtheilung, wo ein allem Anſchein nach dem Tode naher Greis auf ſchlechtem Lager, ſich zeigte, deſſen ſchneller ungleicher Athem den letzten Lebenskampf an⸗ zudeuten ſchien. Doch zeigten ſeine noch un⸗ veraͤnderte, ruhige Zuͤge, ſo wie ſein ſprechen⸗ der Blick, daß er bei voͤlligem Bewußtſeyn war.

Neben ihm ſtand eine junge Dame; mit ihren Armen den Kranken unterſtuͤtzend, war ihr Geſicht zwar anſcheinend ruhig, allein die toͤdtliche Blaͤſſe und die von Weinen geſchwollne Augen verriethen den Schmerz, den ſie zu ver⸗ bergen ſuchte.

»Endlich, guter Sauvalet, ſeh' ich Dich bei mir und welche Nachrichten bringſt Du?«