Teil eines Werkes 
3. Bändchen (1830)
Entstehung
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vom langen Schlafe erwacht.»Jetzt iſt mir

wohler,« fuhr er fort, zu ſich ſelbſt ſprechend, des wird ſchon beſſer werden nur Ge⸗ duld! die Sonne ſcheint ja wieder, und 's iſt heller Mittag! Aber wo bleibt denn der gottloſe Bube? ich muß ihn ſprechen ja ich muß! Ich will's ihm ſagen, wer ich bin ich will ihm ſagen, daß ihm die Hand aus dem Grabe wachſen wird, weil er mich geſchlagen. Ei, da ſind ja viele vie⸗ le Leute kann ja fragen!« Und an den naͤchſtſtehenden Traͤger wendete er ſich mit der Frage:»Wo iſt denn Ener Jungss Graͤflein? ſagt mir's doch!« A

»Dort liegt er unter dem ſchwarzen Tu⸗ che,« erwiederte der Traͤger, vor dem unheim⸗ lichen Alten weit zuruͤckweichend. Dieſer aber ſtarrte wieder auf den Sarg, dann nach der Gruft, auf die ſchwarzgekleideten Leichengaͤſte, preßte die flache Hand auf die heiße Stirn riß dann, wie ploͤtzlich von einem Gedanken erfaßt, das ſchwere, ſilberbordirte Leichentuch herab, und hatte auch ſchon, ehe es die Um⸗ ſtehenden verhindern konnten, den Sarsdeckel