Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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Weib vom Boden auf, lief naͤher auf ihn zu, maß ihn vom Kopfe bis zu den Fuͤßen mit ſcharfen Blicken, und ſank hef⸗ tig zitternd, mit weit hinausgeſtreckten Ar⸗ men, auf ihre Kniee nieder. Anton erbebte das Tuch, welches fruͤher ihr Geſicht verhuͤllte, war jetzt zuruͤckgeſchla⸗ gen er ſtarrte ihr unbeweglich ins Auge, ihre Zuͤge waren ihm ſo freundlich be⸗ kannt er wankte zuruͤck, denn er glaubte, den Geiſt ſeiner Mutter zu erblik⸗ ken.

Sie wollte ſich wieder aufrichten, doch ihre Fuͤße verſagten ihr den Dienſt, mit Anſtrengung aller ihrer Kraͤfte ſchleppte ſie ſich auf ihren Knien bis zu ihm hin, um⸗ klammerte ihn feſt und rief von lautem Schluchzen unterbrochen:mein Sohn! mein Sohn! mein guter, mein herzlieber An⸗ ton le 3 Dieſer glaubte ein Trugbild vor ſich zu ſehen, denn die Moͤglichkeit, die heißge⸗ liebte, todtgeglaubte Mutter lebend, in dieſer Wuͤſte zu erblicken, ſand keinen