Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1829)
Entstehung
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auemen muͤſſen, eine Zeit lang unter meiner Obhut hier im Hauſe zu bleiben. Ihre Zim⸗ mer ſind bereit. Folgen Sie mir.“ „Obhut? hier im Hauſe bleiben?⸗ wieder⸗ holte ruhig der Philoſoph und predigte mit ſtolzer Miene:„Wer unter Obhut ſteht, iſt nicht mehr frei. Ich bin ein freier Mann und folglich waͤhl' ich ſelbſt mir meinen Aufenthalt — ich will nicht bleiben! Durch die freie, auf Vernunftgruͤnden beruhende Wahl des Wol⸗ lens und Nichtwollens, unterſcheidet ſich der Menſch vom Thier— ich bin kein Thier, folglich will ich, was ich als Menſch wollen muß und meine Vernunft mir zu wollen ge⸗ bietet!— 3 Walburg ſah jetzt wohl ein, daß hier mit Gewalt nichts auszurichten ſey, er verſuchte es daher, durch guͤtiges Zureden Vertrauen bei ihm zu gewinnen und fragte daher:„aber warum wollen Sie nicht bei mir bleiben, da Sie doch der Wunſch Ihres guten Vaters zu

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dieſer Reiſe bewogen? „Ich gehe nach Egypten—« erhielt er zur Antwort—„Du reiche mir Speiſe und Trank