Teil eines Werkes 
3. Theil (1834)
Entstehung
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mächtige Pfeiler, erbebten; Mauern und Thuͤr⸗ me wankten und die Wipfel uralter Bäume brachen wie Binſen unter der Gewalt des Sturmes.

In einer offnen Halle der Veſte, ſaß der alte Swenßon⸗Some betend im Seſſel; Tyſte und Ceeilie hielten ſich, ihm gegen⸗ über, einander feſt umſchlungen, und Arendt Siggeſon ſchauete durchs Fenſter hinaus in das ſchauerliche Sturmgewühl und gedachte Ingialds mit banger Beſorgniß.

Da meldete der Rottenmeiſter eines Söld⸗ nerhaufens, welcher eben heimgekehrt war von einem Streifzuge: daß ſie einen verdächtigen Mann eingefangen, den ſie, ohnmächtig faſt vor Ermattung, zwiſchen den Felſen gefunden.

Der Landeshauptmann, der in ſeinem neuen Amte, Menſchenliebe mit ſtrenger Ge⸗ rechtigkeit zu üben entſchloſſen war, hielt es für Pflicht, ſelbſt über Verdächtige nicht ohne Verhör, eine ſtrenge Haft zu verhängen und befahl augenblicklich den Gefangenen herbei⸗