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gen ſich um die Veſte zuſammen. Die Bewoh⸗ ner der Thäler zeichneten ſich aus durch eine, nach damaliger Weiſe ziemlich vollſtäudige Bewaffnung und geordnetere Bewegungen bei
ihren Kampfübungen. Die rohern Gebirgs⸗
leute aber, die, gleich Wilden, halb nackend, nur mit Thierfellen ihre Blöße bedeckend, raub⸗ ſüchtig herbeiſtrömten, führten nur die ſchwete Streitart, Bogen, Pfeile und Jagdſpieße mit ſich, jeder kriegeriſchen Haltung entbehrend, jede geregelte Kampfesweiſe als einen Zwang
ihrer rohen Kraft verachtend. Die norwegiſche
Leibwacht, die auf Geheiß des Erzbiſchoffs von Drontheim den Daljunker begleitet hatte, tummelte in den Zwingern und Gehöften der Burg ihre kräftigen Roſſe und blickte mit
Geringſchätzung herab auf die Bauern und
die zerlumpten Knechte des Raubritters Pehr⸗ ſon.
Auch im Kirch ſpiele Iſala ſahe man groöß⸗ tentheils nur Weiber noch die friedlichen Ge⸗
ſchäfte der Landwirthſchaft betreiben; die Män⸗
ner aber gingen gerüſtet einher und in Hüt⸗ ten, auf Höfen, Feldern und offnen Plätzen


