Teil eines Werkes 
3. Theil (1834)
Entstehung
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nig Tagen den Eidſchwur geleiſtet hatten, ih⸗

ren König gegen die rebelliſchen Thalnachbarn

zu vertheidigen mit Gut und Blut, war die

alte Treue dadurch ſpurlos vernichtet und das

wilde Verlangen erzeugt worden, den jetzt ſo

allgemein verläſterten und gehaßten König vom

Throne zu ſtürzen. Die Fahne des Aufruhrs

wehete jetzt drohend von allen Bergen, flat⸗ terte jetzt, jubelnd umrungen vom bethörten Volke, in allen Thälern und ſämmtliche Ge⸗ meinden Dalecarliens ſchloſſen ſich jetzt feſt aneinander zu einem Bunde gegen den ſo ſchmählich verkannten Furſten. Die ſonſt ſo ruhige Provinz war jetzt ein Tummelplatz der wildeſten Kriegsluſt; denn eine große Menge Mißvergnuͤgter aus allen Ständen⸗ aus allen Gegenden des Reichs; Edelleute, Bürger, die ganzen Brüderſchaften der aufgehobenen Klö⸗ ſter, wilde Religionsſchwärmer aus allen Volks⸗ klaſſen, Greiſe, Weiber und Kinder, irrten in den Thälern und Gebirgen umher, ſuchten Obdach, ſchrieen Wehe! über Guſtav und läſterten ihn als den grauſamſten Tyrannen. Der Dalijunker und ſeine Anhänger waren