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nen können, als ich Euch vor kurzer Zeit im Hauſe jener Freundin meiner Mutter, die ich beſuchte um dem einförmigen Leben auf der Emblaburg während der traurigen Wintermon⸗ de wenigſtens zu entfliehen, manchmal ſah; daß jener Mann, den ſie in Drontheim nur ſchlicht und kurz den Daljunker nannten, dem bei dem erſten Anblicke ſchon mein gan⸗ zes Herz entgegenſchlug, vom Himmel mir be⸗ ſtimmt ſey zum Gemahl? Wie hätt' ich ah⸗ nen können, daß jener Jüngling ſo hoher Ab⸗ Aunft ſey, daß er, der ſeine Hand nach Schwe⸗ dens Krone kühn ausſtrecken darf, unter tau⸗ ſend edeln Jungfrauen, gerade mich erkieſen würde zu ſeinem Ehegemahl, mich, die nur ſelten und beſcheiden, wie ein Landmädchen, durch Drontheims ſtolze Thore einzog in die glänzende Stadt, die nur die kleine Welt kennt, die ſie innerhalb der Mauern der Emblaburg ſeit Kindheit umgab?— Iſt denn das Alles wahr und wirklich, wie Ihr ſagt und treibt Ihr nicht gar loſen Scherz mit einem einfa⸗ chen Mägdlein?“


