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anmaßte, welche der Juͤngling auch mit ängſt⸗ licher Scheu vor ihm anzuerkennen ſchien, wuß⸗
te ſeine Hoffnungen bald aufs Neue zu bele⸗ ben. Er machte ihn aufmerkſam auf die Em⸗ pfehlungsſchreiben, welche ihm die hingerich⸗ teten Prälaten an den Erzbiſchoff von Dront⸗ heim eingehändigt hatten, und forderte ihn auf, dort um Hülfe zu flehen; denn er wußte wohl: daß Knut und Sunnanwäder in Norwegen ſich vielvermögende Anhänger für ihre Sache erworben hatten. Der Herzog Friedrich von Holſtein hatte zwar ſeit Chriſtierns Entthronung den däniſchen Scep⸗ ter ergriffen, war auch bereits als König von Norwegen anerkannt, aber noch nicht gekrönt worden, und die große Mehrzahl des Volkes wünſchte weit lieber mit Schweden verbunden zu ſeyn. Daraus ſchloß der liſtige Rathgeber, daß es leicht ſeyn wuͤrde, auch dort eine Em⸗ pörung zu Gunſten des neuen ſchwediſchen Kronprädendenten zu erregen. Auch brauchte man vorzüglich Geld, und der in alle Ge⸗ heimniſſe und Verhältniſſe des Sture'ſchen 1r Thl. 3 18


