Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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43 und mein geiſtlicher Zuſpruch galt ihr immer viel in Freud' und Leid. Die Jahre der Blü⸗ the ſind ihr zwar allbereits vorübergegangen, doch iſt der hohen Frau auch eben kein ſicht⸗ bares Welken vorzuwerfen, und warum ſollte ſie ſich in ihrer ſchönen ſommerlichen Lebens⸗ zeit einem ehrenvollen Bündniſſe widerſetzen, mit einem jungen gar hochgeachteten Manne der der Liebe jedes edeln Weibes werch iſt. Deshalb will ich nach heimlicher Sondirung, in Euren Namen kühn die Werbung wagen;

Ihr mögt indeß dem Sohne die Hände bin⸗

den, daß er uns das Netz, wenn wir's recht fein gewebt, am Ende wieder tölpiſch nicht zerreiße.

„Seyd unbeſorgt für meinen Sohn! er ſoll mich nimmer Vater nennen, wenn ers wagen ſollte, auch dieſes Ehebündniß von ſich zu wei⸗ ſen;“ verſetzte der Reichsmarſchall in ſtrengem Tone.„Doch nun berichtet mir: wie weit ge⸗ diehen Eure Unterhändler, die Ihr ausgeſandt in die Provinzen, des Aufruhrs Zunder anzu⸗ fachen?“

Mit blitzenden Augen berichtete der Prior: