Teil eines Werkes 
1. Theil (1834)
Entstehung
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meinem Herzen leſen kann. Der Menſchen

Bosheit trotze ich, ich ziehe keck zu Felde ge⸗ gen angemaßtes Kirchenrecht; Menſchenſatzung kann das heilige Naturrecht nicht verlöſchen und wenn Millionen Prieſter es zu vernichten trachten mit Flammenworten in der Völker Herzen. Der Höchſte ſelbſt muß ſeinen Bei⸗ ſtand ſenden, wenn ſeines edelſten Geſchöpfes Geiſt ſich loszuringen ſtrebt von uralten, ſchmach⸗ vollen Feſſeln. Gott iſt heilig! heilig iſt ſein Wort! doch ſeiner ſtaubgebornen Diener ſelbſtgebautes Recht ſoll mir mein nacktes Men⸗ ſchenrecht nicht rauben. Kühn fordr' ichs von der Frau Aebtiſſin und der Kirche Fluch und

Bann ſoll meinen Arm fürwahr nicht lähmen,

die herrliche Blume, die noch der Welt gehört, dem frühen Grabe zu entreißen. Eben war er im Begriffe, mit geballter Fauſt gegen die wohlverſchloſſene Kloſterpforte zu ſchlagen und mie kräftiger Stimme Einlaß zu begehren, als ſein Freund, heftig ihn umſchlingend, ihn einige Schritte abwärts zog von der hohen Maner und haſtig zu ihm ſprach: halt' ein. ſo wirſt Du's nimmermehr vollbringen! Glaubſt