Teil eines Werkes 
2. Band (1818)
Entstehung
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9 Ich Gewiß! Da Sie aber über ſo vieles mir mir Licht gegeben haben, ſo befrie⸗

digen Sie mich auch noch uͤber einen Punkt.

Warum baten Sie einen Spanier, den Sie Sekretair nannten, ſo angelegentlich, daß er den Pagen vor der Baroneſſe warnen ſollte, die durch den raſchen Walzer und ihre leichte verfuͤhreriſche Kleidung, ihn in Flammen ſetzen und ſich dannn mit ihm in ein abgelegnes Zimmer entſernen wollte?

Er. Ihre Abſicht koͤnnen Sie errathen, und die meinige war, ihn dieſer ſchluͤpfrigen Epoche zu entziehn; weil das unerſaͤttliche Weib ihn theils durch unmaͤßigen Genuß wuͤrde ent⸗ nervt haben, theils er ſelbſt ſein Ungluͤck durch die Ungnade des Fuͤrſten haͤtte gruͤnden koͤnnen.

Er erzaͤhlte hierauf alles, was ich meinen Leſern, weil es mein Plan mir rieth, im vor⸗ letzten Kapitel mitgetheilt habe, wo ich ſie ra⸗ then ließ, ſie ſo oft falſch riethen, und ich ihnen den Knoten zu loͤſen verſprach.

Der Graf ſchloß mit den Worten: Noch heute werde ich ungeſehn einem Geſpraͤch zwi⸗ ſchen dem Pagen und dem Sekretair beiwoh⸗

nen. Ich weiß, daß ſie dieſen Nachmittag in

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