Teil eines Werkes 
2. Band (1818)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

1 99

habe ich noch nicht erforſchen koͤnnen. Nor⸗ der ſelbſt, der ſich jetzt Schildbach genannt hat, iſt mir unergruͤndlich, er iſt ſchlau und kuͤhn, beredt und ſtumm, jedes zu ſeiner Zeit; kurz ſein Charakter paßt in jedes Ver⸗ haͤltniß. Er iſt aber auch edel und gefuͤhlvoll. So ſcharf ich ihn beobachte, ſo habe ich ihn doch nie auf verdaͤchtigen Plaͤnen ertappt. Er hat im Stillen und unerkannt Dinge zum Wohl ſeiner Mirbruͤder ausgefuͤhrt, wofuͤr mir ſelbſt gebangt haͤtte; allein ich unterſtuͤtzte ihn auch nach meinen Kraͤften. Das Ra⸗ benauiſche Schloß muß mit unermeßlichen Schaͤtzen angefuͤllt geweſen ſeyn; denn wenn er's fuͤr noͤthig haͤlt, ſind ihm Tauſende ſo gleichguͤltig wie dem groͤßten Millionair. Jetzt hat ſich ein gewiſſer Rollo zu ihm geſellt, der ganz mit ihm gleichgeſchaffen ſcheint. Er hat Weltkenntniß und iſt brav.

Wenn wir doch dieſe beide bei der erſten Bundesfeier als Bruͤder einfuͤhren koͤnnten! Wir wuͤrden viel an ihnen gewinnen.

Es iſt als lebten die Unterthanen neu auf, da Peter Schandwich und die Naͤdels⸗ fuͤhrer ſeiner Rotte nicht mehr ſind. Pater