fel waͤren, auf meine Stube geſchickt. Sogar die Junkers wollten mir das Leben ſauer zu machen anfangen, daß mir endlich das Knopf⸗ loch meiner Geduld ausriß, und ich ſie wacker auspruͤgelte. Sie liefen heulend und ſchrei⸗ end zum Papa, dieſer glaubte ſeinen adlichen Stolz beleidigt, kam auf meine Stube, und ſetzte mich ſehr unfreundlich zur Rede. Ich uͤberzeugte ihn, daß ich nur in gewiſſen Faͤl⸗ len albern und dumm, in manchen hingegen, beſonders beim Puͤnktchen der Ehre, deſto ernſthafter waͤre. Unſer Wortwechſel wurde hitzig, er rieb ſich aus Verwunderung uͤber meine nachdruͤcklichen Antworten die Stirne, und ich verſicherte ihm, daß er die Urſache dieſes Juckens nicht bei mir, ſondern bei dem Manne mit dem gewichsten Knebelbarte ſuchen muͤſſe. Wir wurden zuletzt rechte gute Freunde, er gab mir den vollen Jahrsgehalt, und ich ihm dagegen das Verſprechen, alles Gute von ſeinem Hauſe zu reden. Waͤre ich
noch acht Tage geblieben, ſo haͤtte ich dem
Kindtaufsſchmauſe des gnaͤdigen Fraͤuleins, die eines lebendigen Beweiſes jener Demonſtra⸗ tion zwiſchen Heu und Grummet entbunden wurde, beiwohnen koͤnnen; allein ich ſetzte


