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Acht und dreißigſtes Kapitel. Ja das wußte der tiebe Gott was aus mir werden ſollte.
Jo war beſchaͤftigt auf meinem Dachſtuͤbchen meine ſieben Sachen zuſammenzupacken, als mein Wirth, ein ehrlicher Schneider, dem ich manche Gefaͤlligkeit erzeigt hatte, welcher wußte daß ich ſtudiret hatte, und mich fuͤr ein Wun⸗ der von Gelehrſamkeit hielt, zu mir kam, und mir einen Antrag machte. Hoͤren Sie, Herr Blauberg, ſagte er, Sie haben, weiß Gott! was Rechts gelernt, und es waͤre Schade, wenn Sie ſich ſo herumrackern ſollten; ich habe einen Schwager, welcher Kutſcher auf einem Edelhofe beim Herrn von Zweihorn iſt, der hat mir geſagt, daß ſeine Herrſchaft einen Hofmeiſter braucht, und, da er ſehr gut bei der gnaͤdigen Frau ſteht, ſo glaub' ich, daß Sie, wenn er ſie vor⸗
ſchlagt, angenommen werden. Die Empfeh⸗
lung eines Kutſchers, bei Beſetzung einer Hof⸗ meiſterſtelle, ſchien mir freilich etwas paradox, doch der Zuſatz, daß er bei der gnaͤdigen Frau ſehr gut ſtaͤnde, verwieß mich zum blinden


