Teil eines Werkes 
1. Band (1818)
Entstehung
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ment. Ich brachte alle Beine im Hauſe und alle Zungen in der Stadt in Bewegung. Mein Vater, ſo zweifelhaft er war, ob ich aus ſeinen Lenden entſproſſen war, konnte doch nicht um⸗ hin, mich in ſeine Arme zu ſchließen. Der Name Papa, den er nun bald zu hoͤren hoffte, deuchte ihm ſo ſuͤß, daß er die uͤbrigen Serupel darüber vergaß. Nun wurde ſich uͤber meine Taufe, meine Vornamen, und meine Pathen berathſchlagt; doch ehe dieſe drei Punkte in Richtigkeit gebracht wurden, fielen noch ſtarke Debatten vor. Zu Pathen wurden endlich der Herr von Weilburg, der Herr Accisinſpektor und die Frau Amtmannin gewaͤhlt. Mit den Taufceremonien und den Vornamen ging's nicht ſo geſchwind. Mein Vater wollte mir einen bibliſchen und meine Mutter einen wohlklingen⸗ den franzoͤſiſchen Namen geben; der Streit dauerte bis eine Stunde vor der Taufe, wo denn der Kuͤſter fragte, wie das Kind heißen ſolle. Louis! ſagte meine Mutter.— Alſo nur einen Vornamen?— Den andern mag mein Mann geben.— Er ging und fragte mei⸗ nen Vater; aber dieſer war ſelbſt noch nicht mit ſich daruͤber eins. Nun, Herr Obereinnehmer, es wird Zeit, ich muß das Taufwaſſer beſorgen, C