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Als er dieß bemerkte, brach Svante in ein ſo heftiges Gelächter aus, daß er ſich ſetzen mußte. „Was iſt das für ein Leben?“ ſprach der Kapi⸗ tän, wenig erfreut, auf ſo unerwartete Weiſe ein weibliches Weſen in ſeinen Armen zu finden. Brita erſchrack und begann nun ſich über ein ſolches Verfahren aufzuhalten. Svante konnte vor „Larhen kein Wort hervorbringen. Der Kapitän drückte er tief beleidigten Jungfrau Brita einen kleinen
Bankzettel in die Hand, gebot ihr zu ſchweigen, und
trat dann in das Zimmer, welches er hinter ſich verſchloß.
„Das iſt ja ein ſauberes Leben; trinkſt Dich Abends voll und legſt Morgens Hand an Frauen,“ ſprach der Kapitän ernſt.
„Ich lege Hand an ſie; nein, pfui Teufel, Oheim, dazu habe ich gewiß keine Luſt, dazu iſt ſie viel zu garſtig. Uebrigens, lieber Onkel, mußt Du dieſes Ungeheuer keine Frau nennen, oder Dir einbilden, ich habe Hand an ſie legen wollen, da ich als artiger junger Mann der Alten nur zur Thüre hinaushalf.“
„Willſt Du mit Deinen Unverſchämtheiten ſchwei⸗ gen,“ fiel der Kapitän ſtreng ein.
„Du haſt Unrecht, dich über mich zu ärgern, Oheim, denn ich bin ein närriſcher Kerl und ſonſt nichts; ein raſcher, kräftiger Burſche, ganz paſſend für das Seeleben.“
„Wohl, wohl; willſt Du jetzt ſo gut ſein und Dich ruhig verhalten; mein Beſuch gilt nicht Dir. Du wirſt Dich um eilf Uhr bei mir einfinden, dann wollen wir weiter reden. Für jetzt habe ich Eugen Etwas zu ſagen.“


