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welche die Jugend freuen und erheitern, waren ſie an einem Wagen vorbeipaſſirt, in welchen ein ſtatt⸗ licher Herr hineinzuſteigen im Begriff war.
Weder Sorenza noch Arthur gaben auf den Wa⸗ gen Acht, der vor einem Hauſe in dem Jakobs⸗ gäßchen hielt, obgleich ſie dicht an demſelben vorbei gingen; aber der Eigenthümer deſſelben, der durch kein heiteres Geſpräch abgehalten war, hatte die Augen auf die beiden Vorübergehenden geworfen, bei deren Anblick er eine Bewegung unangenehmer Ueberraſchung machte. Statt in den Wagen hinein⸗ zuſteigen, auf deſſen Tritt er bereits den Fuß ge⸗ ſetzt, zog er denſelben zurück und ſagte zum Ve dienten:
1— Laß den Wagen nach Hauſe fahren, ich gehe. 3 Damit ging er Ärthur und Sorenza nach, jedoch ohne ſie einzuholen.
Er folgte ihnen auf einige Schritte Entfernung, bis ſie an Sorenza's Thor Abſchied von einander nahmen. 1
Er war ein Stück davon ſtehen geblieben; aber als das Mädchen verſchwunden war, ging er por⸗ värts, ſo daß Arthur, als er ſich umdrehte, Ange⸗ ſicht zu Angeſicht mit dem ſtattlichen Herrn ſich befand.
— Papa!— rief Arthur und fuhr zuſammen.
— Was machſt Du hier?— fragte der Graf mit gerunzelten Braunen.
— Ich promenire.
—— Ja, mit jungen Mädchen, merke ich. Kennſt Du dasjenige, welches Du begleiteteſt?
— Ja, ſonſt würde ich es wohl nicht begleitet haben. 3
Schwartz, Die Tochter des Edelmanns. I. 2


