Teil eines Werkes 
Wilhelm Stjernkrona oder Ist des Menschen Charakter sein Schicksal? : 2. Band (1863) Ist des Menschen Charakter sein Schicksal?
Entstehung
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Cellners Antwort lautete, er habe über ein paar Stunden zu disponiren, ehe er nach Sweaborg zurück⸗ kehren müßte.

Der Vicomte und er begaben ſich alſo nach dem vornehmſten Keller der Stadt; dort wurde ein ein⸗ zelnes Zimmer genommen und die beiden jungen Männer begannen nun, während ſie eine Flaſche ausſtachen, vom Krieg zu reden, ein Thema, welches von dem Vicomte mit großer Geſchicklichkeit einge⸗

leitet wurde.

Cellner trank gern, ohne eigentlich ein Trinker zu ſein, und wenn er einige Gläſer zu ſich genom⸗ men hatte, wurde er immer ſehr mittheilſam.

Cellner achtete nicht darauf, daß der liebenswür⸗ dige Fremdling äußerſt wenig trank, dagegen ihn. ſehr fleißig nöthigte, ſein Glas zu leeren.

Der Vicomte folgte aufmerkſam der Wirkung des Weins und ſtellte nach dem Maße, als Cellner red⸗ ſeliger wurde, ſeine Fragen. Nach einem Zuſammen⸗ ſein von ein paar Stunden, als ſie ſich endlich trenn⸗ ten, wußte der Vicomte nicht nur Alles, was Cellner in Perſon betraf, ſeine Beſtrebungen und Schwach⸗ heiten, ſondern auch eine Menge anderer Dinge, welche von mehr oder weniger Intereſſe für den Franzoſen waren.

Philipp von Outrouville begleitete Cellner bis an das Boot und ſagte ihm endlich, für den Fall, daß ſie einander nicht mehr treffen ſollten, Lebewohl.

Als Cellners Boot vom Lande ſtieß, blieb der Piente ſtehen und ſagte, ihm nachſehend, bei ſich elbſt:

„Dieſer Menſch gibt ein paſſendes Werkzeug in