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er.„Aber ein Landgut will ich kaufen, weil Sie mir das be⸗ ſorgen können, ohne daß ich mir deshalb ſelbſt den Kopf zu zer⸗ brechen brauche.«
„Alſo Sie ertheilen mir beſtimmten Auftrag?« fragte der Notar.
»Donnerwetter! Glauben Sie denn, ich rede blos um zu reden?*
Kein Menſch beſaß jemals ein reicheres Aſſortiment von Werkzeugen als Bonaparte, oder wußte beſſer, was jedes da⸗ von thun konnte und nicht thun konnte. Raynal war ein voll⸗ endeter Soldat und ward deshalb hoch geſchätzt. Bonaparte hat ihn dazu gemacht und in der Regel ſind wir unſerem eigenen Werke nicht abgeneigt.
Raynal beſaß, obſchon er nicht dazu taugte, eine Divi⸗ ſion zu commandiren, doch jenes Gepräge. welches Bonaparte ihm mit ſeiner Meiſterhand unverkennbar aufgeprägt hatte, denn ein Mann von Genie erzeugt Männer von Talent du⸗ tzendweiſe. Jeder von dieſen macht eine oder die andere von den vielen großen Eigenſchaften ſeines Vorbildes zu der ſeinen und baut ſich auf derſelben empor. Ich ſehe wie die Mar⸗ ſchälle des Kaiſerreichs anfangen zu prahlen— jetzt wo alle anderen todt ſind. Wohlan, man ſecire dieſe Marſchälle, die alle Leute von Talent ſind, und ſtelle ihre Vorzüge zu einer einzigen Figur zuſammen, addire ſie und das Facit wird ſehn: Ein kleiner Napoleon!
»Wer iſt da? Ich habe nothwendig zu ſchreiben.«
»Herr Commandant, ich bin der Bürger Riviere— ich komme, um mich Ihnen vorzuſtellen und—6 ch weiß ſchon— und um Befehle zu empfangen.«
„So iſt es, Herr Commandant.s
„Hm! Hier iſt ſo eben ein Rapport von dem jungen


