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dem Herzog und dem Cardinal unermeßliche Reich⸗ thümer eingetragen.
Saint⸗Aignan lachte darüber, machte Witze und blieb der erſte Günſtling des Königs. Die Gräfin von Soiſſon, für welche Seine Majeſtät immer viele Theilnahme gehabt, gab dem Wunſche Ludwigs XIV. nach, und zog, ihrer Geſundheit wegen, nach Brüſſel. Die Herzogin von Byuillon und Franz Heinrich von Montmorency⸗Bouteville, Herzog, Pair und Mar⸗ ſchall von Frankreich, welcher den Namen der Mont⸗ morencyh mit dem Namen des kaiſerlichen Hauſes Luxemburg vereinigte... wurden freigeſprochen.
Warum auch nicht? es waren hochadelige Häup⸗ ter.. und dann. wo hätte man aufhö⸗ ren ſollen, wenn man hier angefangen? Die„poudres de succession“ waren eben damals in den höheren Sphären Mode.
Die guten Pariſer ſpöttelten auch hierüber und
machten Bonmots.
Anders freilich ſtanden die Dinge bei der La Voiſin und ihren Helfershelfern. Hier ſcheute ſich die Nemeſis nicht, ihre Opfer mit feſter Hand zu greifen und der wohlverdienten Strafe zuzuführen.
Heute— gerade am Sterbetage der armen Her⸗ zogin von Fontanges, von der ein dunkeles Gerücht ebenfalls behauptete, daß ſie an Gift geſtorben ſei,


