Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
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„Aus dieſem luſtigen und thörigten Treiben hat⸗ ten ſich indeß zwei, wie Mönche gekleidete Masken in eine gewölbte Fenſterbrüſtung zurückgezogen und, indem ſie von hier aus der wogenden Menge zu⸗ ſahen, unterhielten ſie ſich mit leiſer Stimme.“

„Du haſt alſo meine Befehle ausgeführt?“

„Ich habe ſie geſehen und geſprochen.“

„Biſt Du ſicher, daß ſie kommen wird?“

„Ja wohl.“

„Wie iſt ihr Coſtüm?“

„Sie geht als Fiſchermädchen gekleidet, trägt ein grünſeidenes Netz, einen Ueberwurf von ſchwarzem Taffet und ein Häubchen von blauem Sammet mit ſilbernen Eicheln.“

„Gut... Wie heißt das Erkennungswort?“

„Liebe und Treue.“

„Sehr ſchön!.. Jetzt entferne Dich.. Halt! noch ein Wort: der Graf von Maulevrier wird nicht kommen:... Du ſtehſt mir dafür?“

„Unterthänigſt

„Nichts von Unterthänigkeit, Titulaturen und Ehrfurcht, du Dummkopf! Willſt du, daß man mich erkenne? Alſo, ſprich klar und bündig.“

„Nun, ich habe es Ihnen ja geſagt: Sie tra⸗ gen das Coſtüm des Grafen... ſie wird Sie für ihn halten.“