Teil eines Werkes 
2. Band (1841)
Entstehung
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Oskar ſtaunte über Caſtelcaunt's Teſta⸗ ment, konnte ſich aber über Roſa's Unſichtbar⸗ werden nicht tröſten. Rüſterer richtete ihn einigermaßen durch die Verſicherung auf: daß er an ihren Tod nicht glaube, da Roſa zu gut und fromm geweſen ſey, als daß ſie einen ſolchen Schritt gethan haben würde.

Das offene und redliche Weſen des Arztes, die herzliche Theilnahme, die er Oskar'n be⸗ zeugte, bewogen den Letzteren, auch ſeine Ge⸗ ſchichte zu erzählen und dem Doktor ſeine Verhältniſſe zu Roſa und ſeinem Vater zu entdecken.

Der Arzt hatte aufmerkſam gelauſcht— und nachdem er dem jungen Manne noch ein⸗ mal Troſt und Hoffnung zugeſprochen, frug er ihn? was er nun zu unternehmen geſonnen ſey.

Oskar bekannte ſein Vorhaben, von dem Vater getrennt zu bleiben und eine Stelle unter

dem Militär zu ſuchen. Da verfinſterte ſich des

redlichen Rüſterer's Stirne. Er haßte nichts