Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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es in Ihren Augen vielleicht als thöricht er⸗ ſcheint. Gewiß, ich that es einzig um meine Seelenruhe zu befeſtigen, und verſchwieg es, um die Ihre, fuͤr die ich Gott täglich anflehe, nicht zu ſtören.

Wozu die Vorrede; zur Sache, zur Sache!

Als die Tiſchgeſellſchaft bei jenem Mit⸗ tageſſen, welches Ihnen, lieber Vater, noch erinnerlich ſeyn wird, ſich in einen religiöſen Streit verwickelte, ſprach Herr von Hohen⸗ ſtein Meinungen aus, die mich im Innerſten empörten; Anſichten, die den meinen geradezu entgegenſtehen, und die gewiß auch Sie, als unchriſtlich und gottlos verdammen.

Das wüßte ich nicht. Oskar ſchien mir zwar etwas weit zu gehen; jedenfalls ſind ſeine Aeußerungen aber vernünftiger geweſen, als die des Paſtors, die ganz gewaltig nach Pietis⸗ mus rochen.

Schimpfen Sie nicht auf Krumm und