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Du liebſt nich, edler Menſch,“ lis⸗ vell Roſa, ſich unbeachtet glaubend,„liebſt mich ſo männlich edel, wie ich Dich weiblich tief liebe. Erringe Dein Ziel, ein tüchtiger Mann zu werden, auch ich will, gibt mir der liebe Gott meine Geſundheit wieder, nicht ermüden mich zu veredeln, um Dir immer würdiger zu werden.“
Sie ſchwieg einige Minuten, dann fuhr ſie räumeriſch fort: 5
„Und ſehen wir uns hier nicht wieder, zun uns auf dieſer Welt das unendliche Glück des gegenſeitigen Beſitzes unſerer nicht, ſo reicht die Liebe ja auch über den Hügel des Grabes, und darf auch auf Erden uns mit der reinſten Seligkeit erfüllen, und unſer Inneres in heilig
reiner Gluth läutern von den Schlacken unſerer
Schwüchen. In der Liebe ſelbſt, und nicht im Beſitze des theuren Gegenſtandes liegt der Liebe wahres Glückt“
„Du Engel!“ rief bei dieſen Worten


