Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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nach jedem Einwenden des Sohnes, ohne ihn widerlegt zu haben, auf ſeinen Willen zurück: Oskar ſolle ſofort ſchriftlich den Grafen um Vergebung wegen ſeiner Uebereilung bitten und um Gabriele förmlich anhalten.

Daß Oskar dies nicht thun konnte und wollte, war natürlich. Als daher der alte Ho⸗ henſtein ſeine väterliche Autorität, auf welche er ſtets eine außerordentliche Kraft legte, mit allzugroßer Heftigkeit zu behaupten anfing, fühlte auch Oskar ſeine Manneskraft und Würde, und trat demſelben feſt und entſchieden entgegen. Jetzt glaubte der Alte auch allen kindlichen Re⸗ ſpekt verletzt, und man trennte ſich nach langem Streite in der heftigſten Gemüthsbewegung.

Vernünftigerweiſe hatte Oskar bis jetzt bei dem, ohnehin erzürnten, Vater nichts von ſeiner Liebe zu Roſa Alberti geäußert. In⸗ deſſen ſah er ein, daß jetzt der Augenblick ge⸗ kommen ſey, der über ſeine Zukunft entſcheiden müſſe; er nahm ſich daher vor, noch einmal