Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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dem erleuchteten Fenſter eines nahgelegenen Hau⸗ ſes gewandt, auf den Eckſtein.

Der Baron holte tief Athem; er war einer Lächerlichkeit entgangen, in welche ſeine Sucht nach Abenteuer ihn bald geſtürzt, doch fühlte er ſeine Leidenſchaft durch dieſen Zufall etwas abgekühlt und entſchloß ſich daher nach Hauſe zu gehen. Da er indeſſen dicht an dem Unbe⸗ kannten vorbei mußte, ſo zog er vor, um von dieſem nicht geſehen zu werden, noch einen Au⸗ genblick zu warten, bis der andere ſeine Beobach⸗ tungen vollendet. Aus Neugierde ſah auch er nach jenem Fenſter. Es gehörte einem kleinen Hauſe an, und zeigte hinter einer weißen Gar⸗ dine den Schatten eines weiblichen Weſens, der ſich hin und her bewegte. Der ſitzende Beſchauer blieb unbeweglich, und nur von Zeit zu Zeit entquoll ein tiefer Seufzer ſeiner Bruſt.

Oskar, ein entſchiedener Feind jeder ſtill⸗ ſchmachtenden und mondſcheinzarten Liebe, verlor endlich die Geduld. Der Froſt ſchüttelte ſeine