Teil eines Werkes 
1. Band (1841)
Entstehung
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VIII

das Letztere vermochte meine Hand zu führen, und da Erſterer mir zu ſchwer, die ſteile Höhe mir zu ſchwindelnd war, ſo ſtieg ich nieder in das freund⸗ liche Thal der Romantik und biete nun hier dem Feinde die offene Bruſt dar.

Ich ſchrieb nicht für die gelehrte, ich arbeitete für die Leſewelt, und bin von der Ueberzeugung durchdrungen, daß in derſelben ein Roman eine beſſere Wirkung hervorzurufen vermag, als die wiſſenſchaftlichſt ausgearbeitete theologiſche Schrift.

Vorliegendes Buch trägt den Namen derjeni⸗ gen Schaar, gegen deren finſteres Wirken es auf⸗ tritt. Damit aber Niemand zweifle, wen ich unter dem Worte: Pietiſt verſtehe, und man nicht glaube, ich eifre gegen wahre Frömmigkeit und ächten chriſtlichen Sinn, ſo folge hier in wenigen Worten eine Erklärung über die Benennung: Pie⸗ tiſten, und zur beſſeren Verſtändigung des Ganzen, eine Andeutung ihres Entſtehens.

Es iſt eine traurige Erfahrung, daß faſt alle große und edle Männer mehr oder weniger von ihren Zeitgenoſſen mißverſtanden werden, und die löblichen Inſtitutionen, welche dieſelben gründen, mit der Zeit ausarten, ſo daß ſie oft ſchon nach kurzer Friſt gerade das Gegentheil von dem ſind, was der