Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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Nicht aber der des Königs, ſo viel ich weiß. Eure Majeſtät vergißt, daß ſich hier Niemand befinde, der nicht von meiner Hand Wohlthaten empfangen habe, Niemand, der nicht daran gewöhnt wäre, mir zu gehorchen. Wer von Euch, meine Herren, wagt es, Hand an die Fürſtin Orſini zu legen?

Und mit dieſen Worten trat Anna de la Dre⸗ mouille, mit flammenden Augen und ſtolz zurück⸗ gebogenem Haupte einige Schritte vor, und Alle, die ſie umgaben, traten ehrfurchtsvoll zurück, ſo groß und unbegrenzt war die Macht geweſen, die ſie bisher beſeſſen, ſo viel Hoheit und Majeſtät lag in ihrer Haltung und in ihren Zügen.

Sie war in dieſem Augenblicke im reichen Hof⸗ kleide, Arme, Hals und Buſen nackt, wahrhaft ſchön; und wahrlich, wen man auch jetzt aufgefordert haben würde, zwiſchen ihr und Eliſabetha⸗Farneſe zu entſcheiden, wer die Königin ſei,.. keine Seele hätte geſchwankt, ihr die Krone zu reichen.

Aber die wirkliche Königin wandte ſich raſch zu Amenzaga.

Lieutenant! rief ſie.Ich erwarte, daß man mich von dieſer Wüthenden befreit. Mein Stallmeiſter ſoll auf der Stelle für einen Wagen ſorgen, Ihr bringt dieſes Weib ſodann, ohne den