Teil eines Werkes 
2. Band (1845)
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Wie könnt Ihr verlangen, Fürſtin, daß ich Euch liebe?.... Ich kenne Euch ja noch gar nicht.

Ach! verſetzte die Fürſtin lächelnd,wir werden ſchon die Zeit haben uns kennen zu lernen, da der König die Gnade hatte, mir das Amt einer Camarera⸗Mayor bei Eurer Majeſtät zu übertragen, und ich zu hoffen wage, daß Eure Majeſtät die Wahl Ihres erhabenen Gemahls billigen werde. Dies iſt wenigſtens mein lebhafteſter Wunſch,... ich ſollte ſagen: meine innigſte Bitte.

Und mit dieſen Worten ergriff Anna de la Dre⸗ mouille die Hand der Königin, um ſie an ihre Lippen zu führen,.. Dieſelbe aber zog ſie raſch zurück, indem ſie nieft

Der König hat mich hierüber nicht zu Rathe gezogen, Madame, und ich bin zu ſehr von ſeiner Abſicht, meinen Wünſchen nachzukommen, überzeugt, als daß ich glauben könnte, er wolle Euch ferner gegen meinen Willen mit dieſem Amte betrauen.

Königin!... Königin! ſtammelte die Für⸗ ſtin, deren Wangen ein brennendes Roth überflog, was habe ich verſchuldet, um Eure ge⸗ gen mich zu erzürnen?

Oh! Wenig ohne Zweifel, Madame! verſette Eliſabetha Farneſe bitter,aber da wir doch