nug geſtraft, von Donna Ines zurückgewieſen zu ſein?— Was verlangt Ihr noch mehr von mir?— Soll ich dieſe Schande ſchriftlich bekräftigen? zum Beweiſe des untadelhaften Rufes Eurer Tochter?— Es wäre dies eine große Demüthigung für mich, aber dennoch würde ich mich dazu verſtehen, wenn es Euch angenehm. Ihr antwortet nicht....“
Während dieſer Anrede war der Marquis mit großen Schritten in dem Saale auf und abgegangen. Als Gondreville geendet hatte, hielt er inne, und ſagte, ſich kaltblütig zu ſeinem Majordomus wen⸗ dend:
„Gil Perez, die zehn Minuten ſind vorüber nimm dieſen Edelmann mit Dir und thue, was Dei⸗ nes Amtes iſt.“
„Unerbittlicher!“ murmelte Gondreville.— Aber genug. Ich werde die Ehre eines Edelmannes nichts durch feiges Flehen entwürdigen. Hab' ich mich, in einer Schlinge fangen laſſen, ſo iſt es gerecht, daß ich die Strafe meiner Leichtgläubigkeit jetzt trage. Ich werde zu ſterben wiſſen, Herr Marquis von Santa⸗Cruz, hört Ihr!— Vorher aber noch zwei Worte,. zwei Worte, deren Ihr Euch einſt er⸗ innern werdet, und dies„einſt“ wird nicht lange auf ſich warten laſſen. Indem Ihr mich tödtet, ſetzt
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