Teil eines Werkes 
1. Band (1849)
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gilt den König zu ſchützen, ſondern zu kämpfen für das Werkzeug, für die längſt verdammte Seele, für die Sclavin der Wittwe Scarron's, der Buhlerin Ludwig des Vierzehnten!“

„Vorſichtig! vorſichtig! Ercellenz,“— ſagte lebhaft aber nur halblaut Amenzaga—„wir ſind hier nicht allein.“

Und dies ſagend deutete der Lientenant auf ſeinen entſchlummerten Kameraden, der eben eine leichte Bewegung gemacht. Aber der Marquis nahm hievon keine Notiz und fuhr nur noch heftiger fort:

„Was liegt mir an ihm! und wenn es der König in eigner Perſon wäre, er müßte mich anhören; ich berechtige Jeden, wer es auch ſei, ihm, ſo wie ſeiner Buhlerin meine Worte zu überbringen. Sollte man denſelben aber keinen Glauben ſchenken, ſo bin ich jederzeit bereit, mich ſelbſt in den Pallaſt zu verfügen, und dort, Angeſichts aller Großen, und des ganzen Adels ſie mit lauter Stimme zu wiederholen; dann werde ich aber noch hinzufügen: daß es nur ein Mittel gibt, die hinſterbende Monarchie zu retten und

unſer ſchönes Königreich Spanien vor dem Schickſale

zu bewahren: eine Provinz Frankreichs zu werden;—

dies eine Mittel aber iſt: die Vertreibung der Fürſtin

Orſini!“