Man erkannte ſogleich den Edelmann in ihm.
„Zum Henker!“ rief Letzterer, da er gewahrte, daß ſich Niemand beeilte ihm zu öffnen,—„ich glaube, hier ſchläft man bis an den hellen Tag!“.
Zugleich drehte er ſich herum und fand ſich nun Auge in Auge mit dem armen Pacheco, der ſich, — den Kopf niedergeſenkt, Bruſt und Seiten von
Regenwaſſer traufend,— gleichſam mit den trübſeli⸗
gen Ideen ſeines Herrn verſchwiſtert hatte.
Bei dieſem Anblick brach der junge Edelmann in ein homeriſches Lachen aus, welches indeſſen Pache⸗ co's Herr, der ohnedem eben nicht in der beſten Laune
8 war, ſehr übel aufnahm.
Mit finſterer Stirne trat
er daher dem neuen Ankömmlinge
näher und frage ihn in drohendem Tone: „Ueber wen lacht Ihr, Herr?“
„Ei, nun!“— entgegnete der Jüngling in gu⸗ tem Spaniſch, bei dem er aber dennoch einen gewiſ⸗ ſen franzöſiſchen Accent nicht verbergen konnte,
„im Augenblick lachte ich über Euer Pferd!“ „Und jetzt?“
„Jetzt, mein Cavalier! Wenns ſchön Wetter wäre, würde ich vielleicht ſagen: über Euch. Aber, zum Henker! es regnet dafür zu ſtark; und wenn
Ihr vernünftig ſeid, ſo ſorgt Ihr vor allen Dingen


