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„Allerdings!“ rief hitzig Engelbert—„ich laufe zum drittenmale zum Amtmann Böckelmaier, und finde ihn zum drittenmale nicht.“
„Und daran iſt das alte Weib ſchuld?“
„Gewiß!“
„Hören Sie, lieber Gevatter Engelbert,“— ſagte leiſe der Naturforſcher—„ich möchte glauben, da ſei eher ein junges als ein altes Weib daran ſchuld.“
„Ei was!“ rief verdroſſen der Wirth—„keine
böſen Roden über den Amtmann, er wird mein Schwie⸗ gerſohn!“
„Wie? Wer? Was?“ rief entſetzt der Doktor und ſeine lange Geſtalt fuhr wie eine Rakete in die Höhe, dann ſtemmte er die Arme bolzenſtracks auf den, vor ihm ſtehenden Tiſch, beugte ſeinen dünnen Oberkörper nach dem Wirthe vor und rief:„Wer wird Ihr Schwie⸗ gerſohn?— Der Amtmann Böckelmaier?— der alte, abſcheuliche Kerl;— der Sündenbock?— der Rechtsverdreher? der Geizhals ſoll Euer liebes Hann⸗ chen haben.“
„Herrr Doktor Campius“— ſchnaufte zornig der
Wirth und wiegte, wie er zu thun pflegte wenn er böſe I. 3


