Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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gang in die Höhle, namentlich in jenen kleinen, zwiſchen den Felſen liegenden Garten zu finden. Aber alle ſeine Mühe war umſonſt. Die Natur hatte die ungeheuren Steinblöcke hier ſo künſtlich aufeinander gethürmt, daß ſie von außen her unerſteiglich zu nennen waren. Der Beherrſcher Kaſchmir's mußte mit Schaam erkennen: daß der Wille des Gewaltigſten der Sterblichen gegen die Natur, gegen die Größe Allah's, nichts auszurich⸗ ten vermöge.

Glücklicherweiſe hatte er aber einen mächtigen Ver⸗ bündeten in der feindlichen Feſte, und es kam daher nur

darauf an, denſelben von ſeiner Gegenwart zu unter⸗ richten. Wie dies geſchehen ſolle, war freilich ſchwer zu er⸗

mitteln. Aber wann wäre die Liebe arm an Liſt geweſen? Azim beobachtete mit angeſtrengter Aufmerkſamkeit den Flug der Vögel nach dem Felſen hin und von dem⸗ 6 ſelben her. Aus demſelben konnte er bald auf die Ge⸗ gend ſchließen, in welcher zwiſchen den Felſen der Garten mit der Naphtaquelle liege. Sobald er dies wußte, nahm er Bogen und Köcher, die er zu ähnlichem Zwecke mitge⸗ nommen, befeſtigte an der Spitze eines Pfeiles, vermit⸗ telſt eines grünen Bandes, eine Roſe nebſt einem Roſen⸗