Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1849)
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er eine große goldne Kapſel an einer Kette von gleichem Metalle um ſeinen Hals hängen fand. Haſtig öffnete er ſie— und geblendet ſchloſſen ſich die Augen vor dem Glanze„Koh-i-noor's.“

„Ahmed und ſein junges Weibchen grüßten nun freundliche Tage, die vollkommen glücklich geweſen wä⸗ ren, wenn nicht der Ehrgeiz mihn den heiteren Himmel der Liebe getrübt hätte. Aber Ahmed kam ſeine Hütte, in der er ſonſt ſo zufrieden gelebt, jetzt er⸗ drückend enge vor. Der Obſthändler dachte eben ſeitdem er den Wunderſtein unter den Kleidern verborgen auf ſeiner Bruſt trug, an nichts anders mehr, als an Krone und Reich, und doch wußte er nicht, wie er es anfangen ſollte, um dazu zu gelangen.“

„Da brach ein Krieg mit den Bewohnern des Pend⸗ ſchab aus. Der Krieg, dachte Ahmed ſogleich, als dieſe Nachricht ſein Ohr traf, iſt der Vater der Ehre und des Ruhmes; Ehre und Ruhm gebären die Macht und der Macht Tochter iſt die Herrſchaft. Er war entſchloſſen. Seinen„Koh-i-noor“ auf der Bruſt, nahm er, von den kühnſten Hoffnungen begeiſtert, Abſchied von ſeinem Weibe, ließ ſich als gemeiner Soldat in dem Heere des

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