Teil eines Werkes 
3. Theil (1848)
Entstehung
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Haupteinfahrt vermied, auf einem Seitenwege einbog, und durch ein offenes Thor in den Hof⸗ raum ſchwirrte. Wir hielten in einem Winkel deſſelben, und ſchon wollte ich aus dem Fuhr⸗ werk herausſpringen, als mich die knöcherne Hand der Alten feſthielt, und mir durch ein Zeichen Schweigen gebot. Da ſank die ſchöne Hoffnung, das Ziel unſerer Reiſe vor den Augen zu haben, und meine Freudigkeit ward faſt zur Verzweiflung, als ich meinen Vater allein aus⸗ ſteigen und nach dem Palaſte gehen ſah; denn nun ſchien es mir gewiß, daß dieſer Aufenthalt nur zur Einnahme von einigen Lebensmitteln beſtimmt ſei. Noch heute entſinne ich mich auf die fürchterliche halbe Stunde, die ich damals zwiſchen Hoffnung und Furcht zugebracht. Ich ſehe noch ganz deutlich die ungeheuere Stein⸗ maſſe des Schloſſes mit ihren wunderbaren Ver⸗ zierungen. Der Mond war aufgeſtiegen und ſchien hell auf die Gebäude. An den langen Reihen derſelben ſtanden eine Menge ſteinerner Heiligen, auf deren Häupter der kurz zuvor ge⸗ fallene Schnee ſilberne Kronen geſetzt hatte