Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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genüber als Biſchof, als Fürſt, als Graf, als Ritter, als Bürger, in eigenthüm⸗ lichen Kreiſen frei und unverletzt dazu⸗ ſtehen: das mußte eine Hoheit der Ge⸗ ſinnung und eine Thatkraft herbeiführen, wovon man ſich bei ganz veränderten Verhältniſſen kaum einen Begriff ma⸗ chen kann.

Und mit welcher Liebe hing Deutſchland an ihm! Die alte Klage, er vernachläſſige es, war längſt vor der Einſicht verſtummt, daß ganz natür⸗ lich ſein Verhältniß zu der Kirche und zu Italien Deutſchland öfter in den Hintergrund drängen müſſe.

Auch von den Anhängern ſeines unglücklichen Sohnes war keine Spur mehr vorhanden, denn die Klugheit des Kaiſers, der Jeden mit Freundſchafts⸗ bezeigungen aufnahm, keine Angeber hörte, nirgend Treuloſigkeit zu ahnden ſchien, gab auch den Schul⸗ digen Muth, rechtſchaffen zu ſein.

Außerdem beſchickten England, Frankreich, Ara⸗ gonien und Sardinien den Reichstag, ſich um des Kaiſers fernere Freundſchaft bewerbend.

Alle dieſe Geſandtſchaften wurden mit Ehren und Geſchenken überhäuft, ſowie namentlich die engliſche dem neuen Schwager des Kaiſers die prächtigſten Gaben brachte. Unter Anderem viele

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