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emol erwiſcht, un ſeit der Zeit kriecht ſe alle Mor⸗ jend fünfundzwanzig à 3. de Tag.“
„Das arme Kind!“— ſagte Zacharias—„ſie dauert mich!“
„Mich äch!“, rief Spreitzer—„Ich muß mache, daß ich bald widder nach Günzborg komm, um ſe zu dröſte.“
„Nun?“ frug Zacharias, der gern auf ein an⸗ deres Thema überging, und wandte ſich an Gold⸗ mann, der ſo recht in ſeinem Behagen war—„Nun, Freundchen? Haſt Du nicht auch Luſt, das Reiſen aufzugeben?“
„Gott bewahre!“— rief Jener—„Reiſen iſt mein Element! Ich wäre des Todes, müßte ich im⸗ mer auf einem und demſelben Platze bleiben. Nein! nein! die Locomotive braust vorwärts, hinaus in die Ferne. Und ſiehſt Du, das ganze Leben iſt ja eine Reiſe, und Reiſeluſt? was geht über ſie! Ich werde reiſen, ſo lange ich lebe, und wenn ein paar fidele Kerls beieinander ſitzen und luſtig bechern, oder ein Mädchen ſeinen weißen vollen Arm um mich ſchlingt, und ich heute die mein nenne und morgen eine Andere beſiege, da bin ich zu Hauſe, das iſt Le⸗ ben, das iſt Luſt.“


