Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
Entstehung
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nicht auf, ſeinen Eigenſinn und ſeine Vorurtheile mit der Zeit zu beſiegen. Vorerſt erklärte er ſich offen gegen ſeine Mutter, hielt ihr Clariſſens edlen Cha⸗ rakter, ihre Vildung und den guten Einfluß vor, welchen ſie auf ihn übe; zeigte dann, daß es nach einer ſo ſchönen und anſpruchslos ausgeführten That, die doch wahrlich eine tiefbegründete und wahre Liebe verrathe, doch niederträchtig von ihm gehandelt wäre,

wenn er ſie mit Undank und Treuloſigkeit lohnte.

Aber auch bei der Frau Mama drang er nicht durch; denn ſie machte es wie alle Weiber, nachdem Zacharias ſtundenlang geſprochen hatte und ſie über⸗ zeugt glaubte kam ſie auf ihr erſtes Wort zurück und ſagte:Das iſt Alles gut; aber ſie hat kein Vermögen, und der Vater hat nun einmal dem Herrn Kehrenſohn ſein Wort gegeben.

Da brach dem jungen Manne die Geduld, er nahm Hut und Stock und lief davon.

Aber ſeine Seele war ſo voll Entzücken über Clariſſens Liebe, daß der Aerger nicht lange wider⸗ hielt, und wo anders hätte er hinflüchten können, als gerade zu der Geliebten.