Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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zog die dürren Haͤnde zuruͤck. Da ging ſie um den Kreis und hielt Wilhelmen grinſend ihre Waare entgegen. Gieb mir die Knoͤchelchen gurgelte ſie ihm zu ich geb Dir ein Loͤffelchen, gieb mir die Schaͤdel, was ſoll Dir der Bettel? Kann Dir nichts frommen, wirſt nicht entkom⸗ men, mußt mit zum Hochzeitreihn, lieb Bräut⸗ gam mein. Wilhelm ſchauderte, doch blieb er ſtille und eilte mit ſeiner Arbeit. Das alte Weib war ihm nicht unbekannt. Eine wahnſinnige Bettlerin war ſonſt oͤfters in dieſem Aufzuge in der Nachbar⸗ ſchaft umhergegangen, bis ſie endrich im Irren⸗ hauſe eine Verſorgung gefunden hatte. Er wußte nicht, war es Wirklichkeit oder ein Trugbild, was ſich ihm darſtellte. Nach einer Weile warf die Alte zornig ihren Vorrath ab, und mit den Worten:Nimm das zur Polternacht, das Brautbett iſt gemacht, morgen, wenn Abend graut, biſt Du mir angetraut, komm bald, feins Liebchen! trippelte ſie langſam in den Wald. Plotzlich raſſelte es, wie Räder und Peit⸗ ſchengeknall. Ein Wagen kam mit einem Sechs⸗ geſpann und Vorreitern. Was ſoll das hier auf der Straße? rief der vorderſte, Platz da! Wilhelm blickte auf, dem Hufſchlag der Pferde entſprangen Funken, und um die Wagenräder