Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
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unausgezogen, der Marcheſe Degen und Piſtolen, die er aus dem Schrank genommen, neben ſich, ſetzten ſich, gegen elf uhr, jeder auf ſein Bett; und waͤhrend ſie ſich mit Geſpraͤchen, ſo gut ſie vermögen, zu unterhalten ſuchen, legt ſich der Hund, Kopf und Beine zuſammengekauert, in der Mitte des Zimmers nieder und ſchlaͤft ein. Darauf, in dem Augenblick der Mitternacht, läßt ſich das entſetzliche Geraͤuſch wieder hoͤrenz Je⸗ mand, den kein Menſch mit Augen ſehen kann, hebt ſich auf Kruͤcken im Zimmerwinkel emporz man hoͤrt das Stroh, das unter ihm khuſchtz und mit dem erſten Schritt: tapp! tapp! erwacht

der Hund, hebt ſich plötzlich, die Ohren ſpitzend,

vom Boden empor und knurrend und bellend, gerade als ob ein Menſch auf ihm eingeſchritten käme, ruckwärts gegen den Ofen weicht er aus. Bei dieſem Anblick ſtuͤrzt die Marquiſe mit ſträu⸗ benden Haaren aus dem Zimmer; und waͤhrend der Marquis, der den Degen ergriffen, Wer das⸗ ruft, und da ihm Niemand antwortet, gleich einem Raſenden, nach allen Richtungen die Luft durchhaut, laͤßt ſie anſpannen, entſchloſſen, augen⸗ blicklich nach der Stadt abzufahren. Aber ehe ſie noch einige Sachen zuſammengepackt und nach Z ſammenraffung einiger Sachen aus dem Thore

herausgeraſſelt, ſieht ſie ſchon das Schloß ringsum