Teil eines Werkes 
2. Band (1822)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

niederſank. Die Marquiſe, am andern Morgen,

——

aufſtehen und die Racht, zu ſeiner Beruhigung, mit ihm in dem Zimmer zubringen. Doch der Ritter bat. um die Gefaͤlligkeit, ihm zu erlauben, daß er auf einem Lehnſtuhl in ſeinem Schlafzim⸗ 7. mer übernachte; und als der Motgen kam, ließ

er anſpannen, empfahl ſich und reiſte ab.

Dieſer Vorfall, der außerordentliches Auf⸗ ſehen machte, ſchreckte auf eine dem Marcheſe höchſt unangenehme Weiſe mebrere Kaͤufer abz dergeſtalt, daß ſich unter ſeinem eigenen Hausge⸗ ſinde, befremdend und unbegreiflich, das Geruͤcht erhob, daß es in dem Zimmer, zur MWitternachts⸗ ſtunde, umgehez er, um es mit einem entſchei⸗ denden Vepfahren niederzuſchlagen, beſchloß, die Sache in der nachſten Nacht ſelbſt zu unterſuchen. Demnach ließ er, beim Einbruch der Dammerung, ſein Bett in dem beſagten Zimmer aufſchlagen, und erharrte, ohne zu ſchlafen, die Mitternacht. Aber wie erſchuͤttert war er, als er in der That, mit dem Schlage der Geiſterſtunde, das unbe⸗ greifliche Geraͤuſch wahrnahm; es war, als ob ein Menſch ſich vom Stroh, das unter ihm kni⸗ ſterte, erhob, quer über das Zimmer ging und hinter dem Ofen, unter Geſeufz und Geroͤchel,

da er herunterkam, fragte ihn, wie die Unter⸗ fuchung abgelaufen; und da er ſich mit ſcheuen