vorgeſtreckt hatte. Nun vemerkte dies ein Eng⸗ länder, der im Zimmer veſindlich, und ſchnallte
flugs dem Irrlaͤnder den Sporn an den Fuß, den eer von ſeinem Stiefel heruntergenommen. Der Irrländer zog ſchlafend den Fuß wieder unter die Decke und ritzte mit dem Sporn den Schot⸗ ten, der daruͤber aufwachte und dem Frrlaͤnder eine tuͤchtige Ohrfeige gab. Darauf entſpann ſich unter ihnen folgendes ſinnreiche Geſpraͤch:„Was Teufel ficht Dich an, worum ſchlaͤgſt Du mich?“ —„Weil Du mich mit Deinem Sporn geritzt haſt!“—„Wie iſt das moͤglich, da ich mit blo⸗ ßen Füßen bei Dir im Bette liege?“—„Und voch iſt es ſo, ſieh nur her.“—„Gott verdamm mich, Du haſt Recht, hat der verfluchte Kerl von Hausknecht mir den Stiefel ausgezogen, und den Sporn ſitzen laſſen.“— Der Wirth brach in ein
eben mit dem Eſſen fertig geworden und ein gro⸗ ßes Glas Bier heruntergeſturzt hatte, ſah mich Hernſt an und ſprach:„Sie haben ganz Recht, die Irrländer machen oft dergleichen Bulls, aber es riegt keineswegs an dem Volke, das regſam und geiſtreich iſt, vielmehr weht dort eine ſolche ver⸗ fluchte Luft, die einen mit dergleichen Tollheiten, wie mit einem Schnupfen befällt; denn, mein Herr! ich ſelbſt bin zwar ein Engländer, aber in
unmäßiges Gelaͤchter aus, aber der Fremde, der


