hammten tollen Muſikanten, der mir den Schlaf raubte und die Ohren zerriß, aber wie ein auf⸗ gezogenes uhrwerk rollte die Paſſage fort, bis iich endlich einen dumpfen Schlag vernahm, als wuͤrde etwas gegen die Wand geſchleudert, wor⸗ auf es ſtill blieb und ich ruhig fortſchlafen konnte. Am Morgen hoͤrte ich ein ſtarkes Gezaͤnk
unten im Hauſe. Ich unterſchied die Stimme des Wirths und eines Mannes, der unaufhoͤrlich ſchrie:„Verdammt ſey Ihr Haus, waͤre ich nie
uͤber die Schwelle getreten.— Der Teufel hat mich in Ihr Haus gefuͤhrt, wo man nichts trin⸗ Len, nichts genießen kann!— Alles iſt infam
ſchlecht und hundemaͤßig theuer.— Da haben Sie Ihr Geld, Adieu, Sie ſehn mich nicht wieder in Ihrer vermaladeiten Kneipe.“— Damit ſprang ein kleiner, windduͤrrer Mann, in einem kaffee⸗ braunen Rocke und fuchsrother, runder Peruͤcke, auf die er einen grauen Hut ganz ſchief und mar⸗ tialiſch geſtuͤlpt, ſchnell zum Hauſe heraus und lief nach dem Stalle, aus dem ich ihn bald auf einem ziemlich ſteifen Gaule in ſchwerfaͤlligem Ga⸗ lopp zum Hofe hinaus reiten ſah. Natuͤrlicherweiſe hielt ich ihn fuͤr einen Frem⸗ den, der ſich mit dem Wirth entzweit habe und nun abgereiſet ſey; eben deshalb nahm es mich nicht wenig Wunder, als ich Mittags, da ich mich
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