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Advorat. Doch Sie,— vetzeihen Sie mir die Frage,— Sie ſind doch keine Ungarin?“
„Sie ſind wirklich ſcharfſichtig, Herr Advveat, daß Sie das an meiner fremden Ausſprache er⸗ kannt haben,“ rief die Dame lachend aus,—„ich bin eine Franzöſin,— ober keine Emigrantin,“ ſetzte ſie hinzu, als ſie ſah, daß eine Wolke des
Unmuths ſich über die Züge Szolareſek's verbrei⸗
tete,—„ich bin die Tochter eines jener gefan⸗ genen Offiziere der Armee der Republik, die hier im Neugebäude bewacht werden; mein Mann iſt unter den Baſtille-Kämpfern gefallen, und da ich mit mehreren Convents⸗Mitgliedern bekannt bin, die jetzt einigen Einfluß beſitzen, gelang es mir, einen Paß ins Ausland zu erhalten, als die Nach⸗ richt kam, mein Vater ſei gefangen worden.“ Das Erſtaunen Szolareſek's ſteigerte ſich mit jedem Wort, er hatte es zwar gleich im erſten Momente der Begegnung wohl bemerkt, wie aus⸗ drucksvoll die Phyſiognomie der Fremden ſei; aber jetzt wo er hörte, ſie ſei die Wittwe eines Frei⸗ heitshelden, die Tochter eines republikaniſchen Of⸗ fiziers,— ſie kenne jene Männer perſönlich, die


